Installationszonen nach DIN VDE 0100-520
Warum Installationszonen wichtig sind
Installationszonen definieren wo Kabel in Wänden verlaufen dürfen. Dies verhindert, dass beim Bohren versehentlich Stromkabel getroffen werden (Stromschlag, Brand!).Regel: Immer senkrecht oder waagerecht – niemals diagonal!
Die 4 Installationszonen
Senkrechte Zone
Waagerechte Zone (oben)
Waagerechte Zone (unten)
Schalter-/Steckdosenzone
Visualisierung: Wo dürfen Kabel verlaufen?
15-45 cm unter Decke
15-45 cm über Boden
30cm
Zone
105cm
Zone
Keine diagonalen
Leitungen
Merkrege: Kabel verlaufen immer senkrecht von Schaltern/Steckdosen zur Decke/Boden-Zone, dann waagerecht zur nächsten Dose.Diagonal = verboten!
Standard-Montagehöhen
| Element | Standard- Höhe | Zulässiger Bereich | Abstand zu Tür/Ecke | Wichtiger Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Lichtschalter | 105 cm (Oberkante) | 85-120 cm | 10-15 cm von Türrahmen | Griffhöhe für stehende Personen |
| Steckdose (Standard) | 30 cm (Oberkante) | 20-50 cm | 10-30 cm von Raumecke | Früher: 20 cm, heute oft 30 cm |
| Steckdose (Küche Arbeitsplatte) | 110-115 cm | 105-120 cm | 15 cm über Arbeitsplatte | Spritzwassergeschützt (mind. IP44) |
| Steckdose (Schreibtisch) | 90-110 cm | 75-120 cm | Über Schreibtischhöhe | Bequem erreichbar vom Sitzen |
| Steckdose (Bad) | 130 cm (außerhalb Schutzbereich) | 60-150 cm | Mind. 60 cm von Dusche/Wanne | IP44, FI-Schutz 10-30mA |
| Steckdose (Außen) | 60-100 cm | 40-150 cm | Wettergeschützt | Mind. IP44, besser IP55/IP65 |
| Anschlussdose (Deckenleuchte) | Deckenmitte (oder versetzt) | - | Nach Raumgestaltung | Lastaufnahme beachten (bis 5 kg) |
| Verteilerkasten (Unterverteilung) | 140-180 cm (Mitte) | 120-200 cm | Gut zugänglich | Mind. 60 cm Arbeitsraum vor Kasten |
Ergonomie & Barrierefreiheit
Standard-Wohnung:
- Schalter: 105 cm (Griffhöhe stehend)
- Steckdosen: 30 cm (nicht zu tief bücken)
- Küche: 110 cm (15 cm über Arbeitsplatte)
- Türseite: Schalter 10-15 cm von Tür
Barrierefreie Wohnung (DIN 18040):
- Schalter: 85 cm (Rollstuhl erreichbar)
- Steckdosen: 40 cm (nicht zu tief)
- Kontrastfarbe: Weiße Dose auf dunkler Wand
- Bewegungsmelder: Automatisches Licht
Verlegetiefe nach Material
| Wandmaterial | Min. Tiefe | Empfohlene Tiefe | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Beton, Mauerwerk (Vollstein) | 15 mm | 20-25 mm | Härter, schwerer zu stemmen |
| Porenbeton, Kalksandstein | 10 mm | 15-20 mm | Weicher, einfacher zu bearbeiten |
| Gipskartonwand (trocken) | Hinter der Platte | In Hohlraum | Kabel in Schutzrohr verlegen! |
| Putz (Oberputzverlegung) | 15 mm unter Putz | 20 mm | Nur bei Renovierung zulässig |
Verlegetiefe: Warum so wichtig?
Zu flach (z.B. 5 mm):
- Gefahr beim Bohren: Schraube trifft Kabel
- Putzrisse: Kabel "drückt" durch
- Beschädigung: Kabel kann abreißen
- Brandgefahr: Kurzschluss hinter Wand
Richtig (15-25 mm):
- Schutz: Normale Dübel (40-50 mm) erreichen Kabel nicht
- Putz: Glatte Wand ohne Risse
- Sicher: Kabel mechanisch geschützt
- Norm-konform: VDE 0100-520 erfüllt
Schutzbereiche im Badezimmer (DIN VDE 0100-701)
| Bereich | Definition | Erlaubt | Verboten | Beispiel |
|---|---|---|---|---|
| Bereich 0 | Innere Wanne/Dusche (unter Wasser) | Nur SELV (≤12V AC, ≤30V DC), IPX7 | Steckdosen, Schalter, normale Leuchten | Unterwasser-LED (12V) |
| Bereich 1 | 60 cm um Wanne/Dusche (Spritzbereich) | IPX4 (Spritzwasser), FI 10/30mA, SELV oder Schutzklasse II | Normale Steckdosen, Schalter | Badleuchte IP44, Rasierer-Steckdose |
| Bereich 2 | 60 cm bis 2,25m um Bereich 1 | IPX4, FI 30mA, Schutzklasse I oder II | Ungeschützte Steckdosen | Wandleuchte, Steckdose mit Klappdeckel |
| Bereich 3 (entfällt seit 2007) | Früher: 2,25-3m um Wanne (veraltet) | Heute wie Bereich 2 behandelt | - | Norm wurde vereinfacht |
Bad-Installation: Lebensgefahr!
Bereich 0 (IN der Wanne/Dusche):
Bereich 1 (60 cm UM Wanne/Dusche):
Bereich 2 (60 cm bis 2,25m um Bereich 1):
Wichtig: ALLE Steckdosen im Bad benötigen FI-Schutz 30mA(Bereich 1: 10mA empfohlen). Wandleuchten: Mind. IP44 (spritzwassergeschützt).
Installationszonen pro Raum
| Raum | Zonen | Besonderheiten | Häufige Fehler | Empfehlung |
|---|---|---|---|---|
| Wohnzimmer | Alle 4 Installationszonen | Senkrechte Zonen an jeder Ecke und Tür, waagerecht oben+unten | Zu wenige Steckdosen (mind. 5 Doppeldosen für 20m²) | Leerrohre für spätere Netzwerk-/Multimedia-Kabel |
| Schlafzimmer | Senkrechte Zonen an Tür und Fenster | Wechselschaltung empfohlen (Licht am Bett und Tür) | Steckdosen hinter Schränken nicht erreichbar | Steckdosen auch neben Bett planen (Nachttisch, Ladegeräte) |
| Küche | Senkrechte + waagerechte Zonen, Arbeitsplattenzone 110–115 cm | Herd: Drehstrom (3×2,5mm² + N + PE), Spülmaschine: eigener Kreis | Zu wenige Steckdosen an Arbeitsplatte | Mind. 4 Doppelsteckdosen, Abstand ≥20 cm von Kochfeld und Spüle |
| Badezimmer | Standard-Zonen + Schutzbereiche 0/1/2 (DIN VDE 0100-701) | FI-Schutz 30mA Pflicht, Zone 0/1: 10mA, IP44 für Leuchten | Steckdose in Schutzbereich 1 installiert | Steckdosen ≥60 cm von Dusche/Wanne, immer IP44 |
| Keller | Standard-Zonen, häufig Aufputz-Installation | Höhere Feuchte möglich → Feuchtrauminstallation | Kabel ohne Schutzrohr in feuchter Umgebung | IP44-Steckdosen, AP-Verlegung mit Schutzrohr |
| Dachboden | Abhängig von Ausbaugrad | Dachschrägen: Senkrechte Zonen an First und Drempel | Kabel über Dämmung verlegt (Wärmestau!) | Kabel UNTER Dämmung, in Leerrohr durch Dämmschicht |
| Garage / Carport | Standard-Zonen, häufig Aufputz | Wallbox: Eigener Stromkreis mit Typ B FI, ≥6mm² | Wallbox an normalem Steckdosen-Kreis | CEE-Steckdose 400V + Schuko + Wallbox jeweils eigener Kreis |
Praxis-Szenarien: Typische Installationssituationen
🏗️ Szenario 1: Neubau – Komplett-Installation Einfamilienhaus
Bei einem Neubau (ca. 140 m²) werden alle Installationszonen vor dem Verputzen festgelegt. Die Kabel werden in die Rohbauwand eingelegt und dann überputzt.
- Installationsplan mit Architekt abstimmen
- Schlitze in Installationszonen fräsen
- Leerrohre (M20/M25) für Zukunft einlegen
- NYM-J Kabel verlegen (1,5mm² Licht, 2,5mm² Steckdosen)
- Verteiler setzen, FI + LS-Schalter einbauen
- Fotos vor Verputzen → Dokumentation!
- ~150m NYM-J 3×1,5mm² (Beleuchtung)
- ~200m NYM-J 3×2,5mm² (Steckdosen)
- ~20m NYM-J 5×2,5mm² (Herd, Drehstrom)
- 50–80 Unterputzdosen
- 3–4 FI-Schutzschalter (Typ A/F)
- 15–20 LS-Schalter (B16A)
🍳 Szenario 2: Küchen-Renovierung – Elektrik erweitern
Bei einer Küchenrenovierung müssen oft zusätzliche Stromkreise nachgerüstet werden. Der Herd braucht Drehstrom, der Geschirrspüler einen eigenen Kreis.
- Herd: CEE-Anschluss 400V, 5×2,5mm², LS-Schalter B16A (3-polig)
- Geschirrspüler: Eigener Stromkreis, 3×2,5mm², Steckdose hinter Sockelleiste
- Arbeitsplatte: Mind. 4 Doppeldosen auf 110–115 cm Höhe
- Kühl-/Gefriergeräte: Eigene Steckdose (nie an Mehrfachstecker!)
- Dunstabzug: Anschluss 200–220 cm Höhe, senkrechte Zone an Wand
- LED-Unterbaubeleuchtung: Kabel in oberer waagerechter Zone führen
🚿 Szenario 3: Bad-Komplettsanierung
Die elektrische Installation im Bad ist besonders kritisch wegen Wasser + Strom = Lebensgefahr. Die Schutzbereiche nach VDE 0100-701 müssen strikt eingehalten werden.
- Schutzbereiche 0/1/2 einzeichnen
- FI 30mA Pflicht (Zone 0/1: 10mA empfohlen)
- Spiegelleuchte: IP44, Bereich 2
- Bodenheizung: Erdungsanschluss im PA
- Wanne/Dusche: Potentialausgleich!
- 1× Spiegelleuchte IP44 (Bereich 2)
- 1× Deckenleuchte IP44
- 2× Steckdose (≥60cm von Dusche)
- 1× Rasierer-Steckdose (SELV, Bereich 1)
- 1× Handtuchtrockner (eigener Kreis)
🔌 Szenario 4: Altbau – Wallbox + PV nachrüsten
Viele Altbauten haben nur 3×25A Absicherung. Eine Wallbox (11 kW) und PV-Anlage erfordern oft eine Ertüchtigung des Hausanschlusses.
- Netzverträglichkeitsprüfung beim Netzbetreiber beantragen
- Hausanschluss ggf. auf 3×63A erweitern
- Neues Kabel vom Verteiler zur Garage: 5×6mm² Cu, max. 15m
- FI Typ B für Wallbox (DC-Fehlerströme!)
- Leerrohre für PV-DC-Kabel (separate Zone vom AC-Netz)
- Potentialausgleich Wallbox → Erdungsschiene
DIN 18015: Mindestausstattung Elektroinstallation
Die DIN 18015-2 definiert drei Ausstattungswerte für die elektrische Ausstattung von Wohnungen. Höhere Werte bieten mehr Komfort und Zukunftssicherheit.
| Raum | Wert 1 (Minimum) | Wert 2 (Standard) | Wert 3 (Komfort) |
|---|---|---|---|
| Wohnzimmer (20m²) | 3 Steckdosen, 1 Schalter | 5 Steckdosen, 2 Schalter | 8 Steckdosen, 3 Schalter |
| Schlafzimmer | 3 Steckdosen, 1 Schalter | 4 Steckdosen, 1 Wechselschalter | 6 Steckdosen, Kreuzschalter |
| Küche | 4 Steckdosen, 1 Schalter | 6 Steckdosen, 2 Stromkreise | 8 Steckdosen, 3 Stromkreise |
| Bad | 1 Steckdose, 1 Schalter | 2 Steckdosen, 1 Schalter | 3 Steckdosen, Bewegungsmelder |
| Flur | 1 Steckdose, 1 Schalter | 2 Steckdosen, Wechselschalter | 3 Steckdosen, Bewegungsmelder |
| Keller/Abstellraum | 1 Steckdose, 1 Schalter | 2 Steckdosen | 3 Steckdosen, CEE-Dose |
Empfehlung: Mindestens Ausstattungswert 2 für Neubauten. Nachrüstung ist teuer!
Ausnahmen: Verlegung außerhalb der Installationszonen
In bestimmten Fällen dürfen Kabel außerhalb der Installationszonen verlegt werden:
Hohlwände (Gipskarton, Trockenbau)
In Hohlwänden dürfen Kabel frei geführt werden, da normalerweise nicht gebohrt wird. Voraussetzung: Kabel in Schutzrohr (Leerrohr M16/M20) verlegen.
Aufputz-Verlegung (AP)
Sichtbar verlegte Kabel (in Kabelkanälen oder Installationsrohren) dürfen frei geführt werden. Die Zonen-Pflicht gilt nur für Unterputz-Verlegung.
Deckenverlegung
In Decken (Beton, Hohlkörper) gelten keine Installationszonen. Kabel dürfen auf kürzestem Weg verlegt werden. Ausnahme: Abgehängte Decken → wie Hohlwand behandeln.
Altbausanierung: Besonderheiten
Bei der Sanierung von Altbauten gelten die gleichen Zonen-Regeln. Häufiges Problem: Alte Kabel (vor 1970) liegen oft diagonal oder außerhalb der Zonen. Diese müssen bei einer Kernsanierung komplett erneuert werden.
Häufige Fragen
Darf ich diagonal Kabel verlegen (kürzerer Weg)?
NEIN! Absolut verboten nach VDE 0100-520. Kabel müssen immer senkrecht oder waagerecht in den Installationszonen verlaufen. Grund: Beim Bohren geht man davon aus, dass Kabel nur in diesen Zonen liegen. Diagonale Kabel können getroffen werden →Stromschlag, Brand!
Ausnahme: Nur in Hohlräumen (hinter Gipskarton) oder in Installationskanälen sind diagonal verlegte Kabel erlaubt, da nicht gebohrt wird.
Wie tief muss ich bei der Renovierung stemmen?
Mindestens 15 mm unter Putz (VDE 0100-520), empfohlen 20-25 mm. Tiefe abhängig von Kabelquerschnitt:
• 1,5 mm² (NYM-J 3×1,5): ~8 mm Kabeldurchmesser → 15-20 mm Schlitz
• 2,5 mm² (NYM-J 3×2,5): ~10 mm Kabeldurchmesser → 20-25 mm Schlitz
• Leerrohr M25: 25 mm Außendurchmesser → 30-35 mm Schlitz
Werkzeug: Mauernutfräse (Schlitzfräse) statt Hammer und Meißel – sauberer, schneller, definierte Tiefe.
Wo darf ich sicher bohren, ohne Kabel zu treffen?
Sichere Bereiche:
• Wandmitte (zwischen 50 cm und 2,3m Höhe, mind. 50 cm von Ecken)
• Diagonal zwischen Schaltern/Steckdosen (dort DÜRFEN keine Kabel sein)
• Decke: Mind. 50 cm von Wänden entfernt
Gefährliche Bereiche:
• 15-45 cm unter Decke (waagerechte Zone)
• 15-45 cm über Boden (waagerechte Zone)
• 10-30 cm neben Ecken, Türen, Fenstern (senkrechte Zone)
• Direkt über/unter Schaltern, Steckdosen, Leuchten
Sicherheit: Leitungssucher verwenden! (20-50€, rettet Leben)
Wie hoch sollten Steckdosen in der Küche sein?
Küchen-Steckdosen Empfehlung:
• Arbeitsplatte: 110-115 cm (15 cm über Arbeitsplatte 90 cm Höhe)
• Anzahl: Mind. 3-4 Steckdosen auf 3m Küchenzeile
• Abstand: Max. 1m zwischen Steckdosen
• Besonderheit: Spritzwassergeschützt (IP44) empfohlen
• Herd/Spüle: Mind. 20 cm Abstand zu Kochfeld und Spüle
Zusätzlich: 1-2 Steckdosen unter der Arbeitsplatte (Geschirrspüler, Mülleimer-Motor) auf 30 cm Höhe.
Darf ich in Gipskartonwänden Kabel verlegen?
Ja, aber in Schutzrohren! Gipskartonwände (Trockenbau) haben Hohlräume. Kabel müssen in Leerrohren (M16, M20) verlegt werden – nicht lose!
Vorgehen:
1. Leerrohr durch Ständerwerk fädeln
2. Kabel durch Leerrohr ziehen
3. Schutzzonen einhalten (auch bei Hohlwand!)
4. Dosen: Hohlwanddosen mit Krallen
Vorteil: Kabel sind austauschbar (ziehen durch Rohr). Nachteil:Mehr Aufwand bei Installation.
Praktische Tipps für die Installation
• Best Practices
- Installationsplan zeichnen (wo Schalter/Steckdosen?)
- Anzahl Steckdosen großzügig planen (mind. 1 pro 6m²)
- Zukünftige Nutzung bedenken (Home-Office, TV, Küche)
- Installationszonen mit Laser markieren
- Mauernutfräse statt Hammer (sauberer, schneller)
- Kabel mit Clips fixieren (nicht spannen!)
- Fotos machen BEVOR Wand verputzt wird
- Maße notieren (Abstand von Ecken)
- Installationsplan aufbewahren (für Renovierung)
- Sicherung AUS (und sichern!)
- Spannungsfreiheit prüfen (2-poliger Prüfer)
- Bei Unsicherheit: Elektriker beauftragen
Normen & Vorschriften
Relevante Normen
Definiert Installationszonen, Verlegearten, Verlegetiefen. Grundlage für sichere Elektroinstallation – verhindert versehentliches Anbohren von Kabeln.
Schutzbereiche im Bad (0, 1, 2), IP-Schutzarten, FI-Schutz, Schutzklassen. Besondere Anforderungen wegen Feuchtigkeit und erhöhter Stromschlaggefahr.
Empfehlungen für Anzahl und Anordnung von Steckdosen, Schaltern, Beleuchtung. 3 Ausstattungswerte: Mindest-, Standard-, Komfortausstattung.
Montagehöhen für barrierefreie Wohnungen: Schalter 85 cm, Steckdosen 40 cm (Rollstuhl-erreichbar). Kontrastfarben für sehbehinderte Menschen.