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Kurzantwort:
Hochwertige LED-Lampen halten 15.000 bis 50.000 Stunden, das entspricht bei3 Stunden täglicher Nutzung etwa 15-45 Jahren. Allerdings ist die Lebensdauer stark abhängig von Qualität, Wärmemanagement und Betriebsbedingungen. Billige LEDs können schon nach 1-2 Jahren ausfallen.
Im Gegensatz zu Glühbirnen, die plötzlich ausfallen, "sterben" LEDs langsam. Sie werden über die Zeit immer dunkler (Degradation). Die Lebensdauer wird daher anders definiert:
Lebensdauer: Zeit bis zum kompletten Ausfall
Beispiel: 1.000 Stunden → dann kaputt (schwarz)
Lebensdauer: Zeit bis Lichtstrom auf 70% gesunken (L70)
Beispiel: 25.000 Stunden → dann noch 70% Helligkeit
Auf Verpackungen oder Datenblättern finden Sie Angaben wie "L70B50 @ 25.000h". Was bedeutet das?
Gibt an, wie viel Prozent des ursprünglichen Lichtstroms nach der angegebenen Zeit noch vorhanden ist:
→ L70 gilt als "Ende der Nutzlebensdauer", da 30% Helligkeitsverlust deutlich wahrnehmbar ist.
Gibt an, wie viel Prozent der LEDs den L-Wert nicht erreichen (also früher ausfallen):
→ B50 bedeutet: Die Hälfte der LEDs erreicht die angegebene Lebensdauer, die andere Hälfte nicht.
Bedeutung: Nach 25.000 Betriebsstunden haben:
Bei 3 Stunden/Tag: 25.000h ÷ (3h × 365 Tage) = ~23 Jahre
| Qualität | Lebensdauer | Jahre (3h/Tag) | Beispiele |
|---|---|---|---|
| Billig | 5.000-10.000h | 5-9 Jahre | No-Name, unter 2€, China-Import |
| Mittel | 15.000-25.000h | 15-23 Jahre | Baumarkt-Marken, Ikea, Müller-Licht |
| Gut | 25.000-35.000h | 23-32 Jahre | Philips, Osram, Ledvance (Consumer) |
| Premium | 35.000-50.000h | 32-45 Jahre | Philips Professional, Osram Professional |
| Industrie | 50.000-100.000h | 45-90 Jahre | Industrieleuchten, Straßenbeleuchtung |
LEDs haben zwei Hauptprobleme, die ihre Lebensdauer begrenzen:
Ursache: Chemische Veränderungen im LED-Halbleiter und der Phosphorschicht durch Wärme und Strom.
Symptome:
→ Hauptfaktor: Temperatur! Je heißer, desto schneller die Degradation.
Ursache: Defekt der Elektronik (LED-Treiber, Kondensatoren, Lötstellen), nicht des LED-Chips selbst!
Symptome:
→ Häufigste Ursache bei billigen LEDs: Minderwertige Kondensatoren im Treiber!
Faustregel: Pro 10°C höhere Temperatur halbiert sich die Lebensdauer!
LEDs, die mit zu hohem Strom betrieben werden (Overdrive), sind heller, aber altern schneller. Billige LEDs werden oft überlastet, um mehr Lumen zu erreichen.
LEDs sind schaltfest (im Gegensatz zu Glühbirnen), aber der Treiber leidet unter häufigem Ein-/Ausschalten. Besonders billige Treiber mit minderwertigen Kondensatoren.
Premium-LEDs verwenden hochwertige LED-Chips (z.B. Nichia, Cree), bessere Treiber und langlebige Kondensatoren (z.B. Keramik statt Elektrolyt).
| Leuchtmittel | Lebensdauer | Jahre (3h/Tag) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Glühbirne | 1.000h | ~1 Jahr | Plötzlicher Ausfall |
| Halogen | 2.000-4.000h | 2-4 Jahre | Empfindlich gegen Erschütterung |
| Energiesparlampe (CFL) | 8.000-15.000h | 7-14 Jahre | Nicht schaltfest, Quecksilber |
| LED (gut) | 25.000-50.000h | 23-45 Jahre | Langsame Degradation, schaltfest |
Austausch empfohlen, wenn:
Tipp: Bei Austausch alle LEDs im Raum gleichzeitig wechseln, um einheitliche Helligkeit/Farbe zu haben!
Gute vs. schlechte LEDs
Bezugsquellen für Qualitäts-LEDs
Helligkeit richtig verstehen
Schutz vor Feuchtigkeit verlängert Lebensdauer
LED-Lebensdauer wird als L70B50 angegeben: Zeit, bis 50% der LEDs noch 70% Helligkeit haben. Typisch: 25.000-50.000 Stunden (15-45 Jahre bei 3h/Tag). Hauptfaktoren: Temperatur, Qualität, Betriebsbedingungen. Billige LEDs halten oft nur 5.000-10.000h.
Goldene Regel: Qualität kaufen + gute Belüftung = lange Lebensdauer!
Letzte Aktualisierung: Februar 2026